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AFA // Modepreis der Stadt Wien - Modedesign 2x2

Im Gespräch mit BRADARIC:OHMAE und Natures of Conflict

Zu einem Highlight des festival for fashion & photography zählen zweifelsohne die AFA-Austria Fashion Awards. Ich hatte das Vergnügen mich mit den zwei Finalisten-Duos im Rennen um den Modepreis der Stadt Wien, einem Bestandteil des AFA-Preispotpourris, zu treffen. Unter anderem erfuhr ich viele interessante Details über den Mode-Alltag – wir sprachen über Inspirationsquellen und Eindrücke der vergangenen Festivals.  

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Tanja Bradaric und Taro Ohmae sind die zwei sympathischen Köpfe hinter dem 2011 gegründeten Label BRADARIC:OHMAE. Sie lernten sich in der Modeklasse der Universität für angewandte Kunst kennen, absolvierten zusammen Praktika in Paris. Im Zuge des 11 festival präsentierten sie ihre erste gemeinsame Kollektion Pictures Seen. Als Ausgangspunkt für diese nahmen sie sich selbst, ihre Herkunft, die damit verbundene Identität samt zugehöriger Stereotypen.

„Taro is coming from Japan, I am from Croatia. People always have typical visions when it comes to our home countries. We wanted to use those visions and pictures but still create something new out of them - turn things upside down.“

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Fotos: Anna-Sophie Berger

Auch Accessoires finden sich neben Kleidung in ihrem Repertoire. Vor allem ihr Taschen-Projekt „COLOUR YOUR WINTER“ fand großen Anklang und war bereits schnell ausverkauft. Zu schade, ich hätte nichts dagegen würde sich eines der Exemplare zu meiner Garderobe gesellen. 

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Natures of Conflict ist der Name des 2008 gegründeten Modelabels von Nora Berger und Kathrin Lugbauer. Erst vor kurzem präsentierten sie während der Pariser Fashion Week ihre AW 12/13 Kollektion für die sie eine ganz spezielle Location wählten. Passend zu der durch Fischer und Seemänner inspirierten Kollektion fand diese nämlich auf einem Boot am Ufer der Seine statt. Generell ist das Duo stets an ausgefallenen Präsentationsformen interessiert.  

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Fotos: Natures of Conflict

Auch für ihre letztjährige Herbst/Winter Kollektion ließen sie sich etwas ganz Besonderes einfallen. Mit ihren Designs eroberten sie die grüne Peripherie des Wiener Praters, begutachtet werden konnten diese dann während einer Fahrt mit der Liliputbahn. Der einzige Nachteil - sowohl im Prater als auch in Paris gingen die Präsentationen zwar glatt aber auch ebenso nass über die Bühne. Klatschnass, besser gesagt. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt welche Orte sie in Zukunft noch mit ihrer Mode aufsuchen werden.  

Darauf wer den Preis mit nach Hause nehmen wird, sowieso! 

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