festival for fashion & photography

www.12festival.at

EVOQUE NextGen Award Sophie Skach Zeynep Mehmetli Gon Gabriel Schlesinger Lisa Pek 12festival Edisa;
May 31, 2012 at 3:48pm

// DAY 2: EVOQUE FASHION NIGHT //

The 2nd day of the 12 festival for fashion & photography started again with a fabulous event. The EVOQUE NextGen Award has been sponsored for the second time by Land Rover Austria. On behalf of this fashion night, the Austrian young fashion designers - who were nominated for the best menswear and womenswear, such as Gabriel Schlesinger, Zeynep Merve Mehmetli, Sophie Skach, Lisa Pek and Gon - presented their unique collections.

Reliability, sustainability, design and technique, were the main features for Land Rover Motors and also for the young designers who were nominated for the EVOQUE NextGen Awards.

From crystal face tattoos on man and sparkling outfits, to minimalistic design and asymmetric scissored trousers for woman, also tribal prints were presented in this show.

The nomination for this year’s EVOQUE NextGen Award went to Christina Steiner (GON), and she deserved it very well. 

Gabriel Schlesinger

Zeynep Merve Mehmetli

Sophie Skach

Lisa Pek

GON

Text & Photos (c): Edisa Shahini

EVOQUE NextGen Award Lisa Pek louise
May 14, 2012 at 11:53am

EVOQUE NextGen Award Nominee: Lisa Pek

“Man ist einfach man selber und dann ist man am besten.”

Letzte Woche bei einer Spargelcremesuppe in Hetzendorf mit der Designerin Lisa Pek

Den Ort, den ich für das Interview gewählt habe, kennt sie gut. Nach der WIMO in Klagenfurt absolvierte sie hier den Modebachelor in Strickdesign. Darauf folgte ein Jahr der Ausbildungspause, die Mode schlief aber nicht. Zum Stadtschnuppern zog sie für ein paar Monate nach London, verliebte sich auf anhieb in die Großstadt und verkaufte dort auch prompt eine weitere Kollektion in The Runway Showroom, einem Shop für Jungdesigner. Die anschließenden drei Semester Mode-Intensivprogramm an der University of Arts London, LCF – dort absolvierte sie einen Master in Fahion and Technology Menswear – überzeugten nicht nur Lisa von ihrer Begabung für die Modewelt. Obwohl die Zeit zu schön und zu kurz war, blickt sie zuversichtlich auf das was kommt. Im besten Fall wird es ein Job in London, Schweden oder Paris sein, bevorzugt bei COS, Dries Van Noten oder Balenciaga. Hier entdecke ich ein modisches Paradox und einen Charakterzug der Designerin: zukunftsorientiertes Denken und gleichzeitig im Moment leben. Ist das die vielgepriesene Flexibilität?

Lisa Pek ist nicht zufällig dort angekommen. Auch der Londoner Lebensstil lässt sie ihre familiären Wurzeln und das Nest der Freunde nicht vergessen. Ihr Vater führte sie schon früh in die Welt der Musik, Literatur und Philosophie ein. Dieses nahe Verhältnis hat bis heute einen großen Einfluss auf ihre künstlerische Arbeit, die Dankbarkeit dafür ist nicht zu überhören.

Für die Bachelorarbeit beschäftigte sie sich mit strukturalistischer Philosophie und ließ seitdem nicht mehr davon ab. Die Interdisziplinarität dieser Strömung eröffnet für die Modedesignerin einen spielerischen Dialog zwischen den Wissenschaften und ihren alltäglichen Beobachtungen. Trotz Jubel-Trubel-Schnelllebigkeit in London hat sie genug Zeit, um in die Luft zu schauen und zu lesen, denn die Mode zehrt sie nicht aus, sondern nährt Fantasie und Motivation für neue Projekte.

Erst nach tiefgründiger Recherche in unterschiedlichen Wissensfeldern, wie zum Beispiel der Zukunftsforschung, geht Lisa Pek ans Entwerfen. Dabei denkt sie auch an die kommerzielle Komponente eines Modeproduktes, am Ende der Saison soll es ja verkauft sein. Auch wenn es dazu kommt und die Sachen liegen bleiben, verlieren sie für Lisa Pek nicht an Bedeutung. Sie identifiziert sich mit dem, was sie geschaffen hat, auch wenn es nicht mehr das ist, was sie im Moment beschäftigt. Obwohl ihren Kollektionen immer ein großes Konzept zu Grunde liegt, muss es der/die Träger/in nicht lesen können, um davon überzeugt zu sein. Es ist vielleicht nur eine Spielerei, um die innere Welt der Designerin zu manifestieren, denn das Wohlfühlen beim Tragen der Kleidung steht für sie an erster Stelle.

Mehr zum EVOQUE NextGen Award und Lisa Pek gibt´s hier!

Text: Louise Witt-Dörring Photo: Lisa Pek

Martina GON 12 festival EVOQUE NextGen Award meine Kollegen
May 7, 2012 at 12:23pm

EVOQUE NextGen Award Nominees: 6 Fragen an GON

Weiter geht die Vorstellungsrunde der Nominierten für den EVOQUE NextGen Award, der im Laufe des 12 festival for fashion and photography verliehen wird. Heute ist das Label GON an der Reihe. Gegründet wurde es 2009 von Christina Steiner und Weiwei Xu, die sich in der Modeklasse der Universität für angewandte Kunst kennenlernten und bei Raf Simons und Veronique Branquinho studierten. Seit 2010 wird das Label allein von Christina Steiner geführt. Uns erzählte sie, was wir beim 12 festival von GON zu sehen bekommen werden, über ihren Bezug zur Mode sowie ihre Inspirationsquellen.

Wie bist du zur Mode gekommen?

Die Aufgabe nach dem täglichen Aufwachen, in mir tragend, ein schönes Teil zu designen macht mich einfach glücklich.

Du sprichst von „Dressing, housing, playing and collecting“ in der Philosophie deines Labels. Das klingt nach einem sehr unbeschwerten Zugang. Wie sehr nimmst du Mode ernst?

Selbstverständlich nehme ich das was ich mache ernst, so unbeschwert ich das Ganze auch zum Ausdruck bringe. „Dressing, housing, playing and collecting“ beschreibt in wenigen Worten womit ich mich konzeptionell beschäftige. Um dies gut zu meistern, muss man seine Arbeit ja ernst nehmen.

Was hat dich bei deiner letzten Kollektion inspiriert?

„DEN“ ist inspiriert von Häusern und deren bemalten Außenwänden. Diese Behausungen finden ihre Inspiration für ihr Aussehen bzw. für ihre Form und Oberflächengestaltung in Landschaften, im menschlichen Körper, in Flora und in Fauna. In vielen dieser Kulturen ist es ein starker Glaube, dass Tiere, Mensch und Gott Seite an Seite leben und das Haus mit tierischen sowie spirituellem Dasein füllen. Die Kollektion setzt sich sowohl mit den landschaftsspezifischen Bauweisen als auch mit der Fassade und Oberfläche, der „Kleider dieser Häuser“, auseinander.

Du bist im Rahmen des 12 festival nicht nur für den EVOQUE NextGen Award nominiert. Was können wir noch erwarten?

Am 4. Juni findet eine Ausstellung bei „meine Kollegen“ statt bei der meine Kollektion „DEN“ präsentiert wird. Das Ganze entstand in Kooperation mit Weiwei Xu und Philipp Friedrich.

Was hat es mit der Kooperation mit „meine Kollegen“ auf sich?

Weiwei kenne ich von unserem Studium in der Modeklasse und wir sind seitdem sehr gut befreundet. Als die Anfrage von ihr kam, eine Ausstellung bei ihr im Shop während der 12 festival umzusetzen, habe ich sofort zugesagt.

12 festival! Freust du dich schon darauf? Worauf am meisten?

Auf meine Ausstellung am 4. Juni natürlich!

Wir sind auf jeden Fall auch schon sehr gespannt! Einen kleinen Einblick in die letzte Kampagne haben wir bereits hier für euch. Diese wurde, wie der Zufall es so will, von unserem werten Blog-Fotografen Maximilian fotografisch umgesetzt.


Wer den EVOQUE NextGen Award mit nach Hause nehmen darf liegt übrigens ganz in eurer Hand! Noch bis 7.Mai könnt ihr hier für euren Favoriten abstimmen. 

Fotos: Maximilian Pramatarov 

Text: Martina Lajczak

EVOQUE NextGen Award Evoque Ronja Stahl elvira designer 12festival
May 4, 2012 at 12:46pm

EVOQUE NextGen Nominees: Zu Gast bei RONJA STAHL

Letztens besuchte ich Ronja Stahl in ihrem Atelier (im fünften Stock, ohne Aufzug) und war noch bevor wir auf den Grund meines Besuches zu sprechen kamen – nämlich ihrer Nominierung für den EVOQUE NextGen Award, absolut angetan von dem wunderhübschen, lichtdurchfluteten Raum, in dem Ronjas Ideen Gestalt annehmen. Hier lebt und arbeitet sie seit dem Beginn ihres Studiums an der Uni für angewandte Kunst. Mittlerweile ist Ronja das dritte Jahr in der Modeklasse und erstmals für einen Modepreis nominiert.

Vor ihrem Studium an der Angewandten lebte sie in Antwerpen, studierte an der Royal Academy of Fine Arts und machte ein Praktikum bei Pelican Avenue. Die Entscheidung, nach Wien zu gehen, hatte einerseits mit der Übernahme der künstlerischen Leitung der Modeklasse durch Bernhard Willhelm zu tun „Bernhard ist sehr aufgeschlossen. Das finde ich sehr hilfreich beim Arbeiten, man ist viel freier.“ und andererseits mit den Förderungen, die hier in Wien geboten werden.

Ich spreche Ronja auf die Kleiderstange an, die bereits beim Betreten des Raumes, meine Blicke auf sich zieht. Die darauf hängenden Sachen sind bunt, erregen meine Aufmerksamkeit. Ich erkenne Jeans, Farben und weiße geometrische Prints. Unter den Sachen liegen zusammengefaltete bedruckte Stoffe, die darauf warten verarbeitet zu werden. Ronja steckt noch inmitten der Vorbereitungen für die Show.

Wir sprechen über ihre aktuelle Kollektion und Ronja erzählt mir, sie sei der Ansicht, dass jeder Mensch in einer eigenen Realität lebt. „Jeder Mensch nimmt anders wahr. Welche Realität gedacht wird, muss nicht die Realität sein, die man sieht.“ „The R.I.P dip“ ist inspiriert von der Old School Hip Hop Szene, so findet sich beispielsweise das Cover des Albums „return to the 36 chambers“ des Rappers Ol’Dirty Bastard, in der Kollektion als Print wieder. Die Verzerrung dessen spielt erneut auf das Thema Wahrnehmung an.

Wer ist Ronja Elisabeth Stahl? Im Netz konnte ich nichts über sie herausfinden, doch je mehr sie über ihre Inspirationsquellen erzählt, desto klarer zeichnet sich das Bild der Persönlichkeit Ronjas ab. Sie liebt Hip Hop, kocht gerne, reist, arbeitet hin und wieder als Kostümassistenz, (hat eine wunderschöne Kombination aus Gesichts-, Augen- und Haarfarbe) ist ruhig, aber bestimmt - und am Ende sitzt sie wieder in ihrem großartigen Atelier und macht großartige Mode.

Konkrete Pläne für die Zukunft hat sie keine „In der Mode muss man flexibel sein, es bringt daher nichts zu viel voraus zu planen.“ Ihr Wunsch ist es einen Weg zu finden sich ausdrücken zu können, „alles andere kann sich ändern, es kommt immer etwas Neues“.

Im Rahmen des 12 festival for fashion & photography ist Ronja noch an einem weiteren Projekt beteiligt, eine Performance/Installation mit dem Titel „Reality Dip“, welche sie zusammen mit Marcus Karkhof zeigt. Das sollte man sich ansehen!

Bild und Text: Elvira Greblic

12festival EVOQUE NextGen Award elvira august staub shop trikoton label
May 2, 2012 at 1:00pm

EVOQUE NextGen Nominees: Skypen mit AUGUST im Mai

Die kreativen Köpfe hinter dem Label AUGUST sind die Österreicherin Magdalena Kohler und die Berlinerin in 5. Generation, Josephin Thomas. Zusammengetan haben sich die beiden im Sommer letzten Jahres, gleich darauf präsentierten sie im Rahmen der Berlin Fashion Week ihre erste Kollektion im Kreuzberger STAUB SHOP.

Beide haben neben AUGUST jeweils eigene Projekte am Laufen und sind wahre Allrounderinnen im Bereich Kunst und Kultur. Magdalena ist eine Mitbegründerin des Stricklabels TRIKOTON, Josephine ist in der Theaterwelt als Kostümbildnerin tätig und entwirft außerdem für Bands und deren Musikvideos und Bühnenshows.

„AUGUST ist ein neues Arbeitsfeld für unsere Kreativität. Wir haben beide Herrenmode für unser Diplom entworfen und werfen nun unsere Ideen und Vorstellungen in einen Topf.“

Da das Label in Berlin ansässig ist und Magdalena und Josephin aufgrund ihres prallen Terminkalenders nur selten aus der Großstadt kommen, interviewte ich die beiden über das super-jetset-mäßige Skype. Fazit: super sympathisch! Lest selbst.

Wofür steht AUGUST, wie würdet ihr euren Stil beschreiben?

MK: AUGUST arbeitet mit klassischen Schnitten der Herrenmode und erweitert diese in eine moderne Richtung, indem die Schnitte freimütig enger, weiter oder kürzer gemacht werden. Dazu kommen außergewöhnliche Drucke und Schnittführungen und Materialkombinationen, die nicht auf den ersten Blick männlich, sondern eher weiblich fließend und weich wirken. Wir möchten mit diesem Blick auf Männlichkeit oder das Hinterfragen von Männlichkeit gern weiter arbeiten.

JT: Es geht auch um ein Spiel mit Vorurteilen und Grenzgängen und Schubladendenken.

Der Labelname drückt auch eure Modephilosophie aus, wie seid ihr auf AUGUST gekommen?

JT: AUGUST kam daher, dass wir unserer “jugendlich-frischen-bunten-offenen Jungskollektion” einen altmodischen Herrennamen entgegensetzen wollten. Kontraste/ Reibung/ Spannung erzeugen ist ein sehr wichtiger Punkt in unserem Schaffen, generell und das sollte gleich von Anfang an durchgezogen werden. FRANZ war noch im Spiel, weil auch unser Model so heißt, aber das erinnerte zu sehr an das Berliner Label FRANZIUS (super übrigens!), da muss man ja drauf achten. Und da unsere Kollektion durch diverse Zwischenfälle letztes Frühjahr, erst im August fertig wurde, haben wir das als Zeichen aufgefasst und unser Label AUGUST genannt. Super Sache!

Was bedeutet Mode und wie definiert sich AUGUST über dieses Phänomen?

MK: Also ich glaube, wir machen Kleidung, weil wir uns darin ausdrücken können. Es ist ein Medium, mit dem wir uns ausdrücken können. Wir können nicht Malen oder Bildhauen, bei uns ist es der Stoff, den wir in Kleidung formen, für Farb- und Materialspiele verwenden und eher beherrschen als andere Materialien.

JT: Es ist auch so, dass Mode an sich, also dieser ganze Rummel, uns beiden gar nicht so liegt. Wir mögen Kleidung sehr und Gestaltung und Design und den Prozess der Entwicklung. Und natürlich auch, am Ende etwas erschaffen zu haben, das Reaktionen hervorruft.

Wie viel Einfluss haben Trends auf eure Mode?

JT: Wir schauen schon, was momentan “in” ist oder finden unsere Inspirationen auch auf der Straße oder im Club oder im Heft, aber wir streben vorerst keinen konkreten Punkt im Modebusiness an, sondern wollen machen und erschaffen und kreieren und gucken, was wir damit generieren können. Es ist ja alles gar nicht absehbar und planbar.

Wie würdet ihr eure Zusammenarbeit beschreiben?

MK: Wir haben in dem Szeneviertel Kreuzberg in Berlin ein gemeinsames Studio mit 10 anderen Designern, an das auch ein Shop angegliedert ist, den wir selber gestalten und bestücken können: Staub Shop / Staub Studio. Wir definieren das Thema der neuen Kollektion, die für Frühjahr/Sommer 2013 “Linear Poetry” heißen wird, immer gemeinsam und stecken einen ungefähren Rahmen ab. Das heißt, wir überlegen Techniken und Muster, die wir in die Kollektion einfließen lassen wollen, Farben, grob auch Schnitte und dann legt jeder unabhängig von dem Anderen selber los. Zwischendrin gibt es immer wieder gemeinsame Treffen, wo wir miteinander arbeiten und die Kollektion somit immer mehr definiert wird. Somit hat jeder von uns genug Freiraum sich in dem Thema auszuspinnen und dann wird kombiniert.

JT: Ich denke, Magdalena und ich haben einen ähnlichen Geschmack, was den Look für Herren angeht, außerdem finden wir Humor in der Gestaltung extrem wichtig und das Ausprobieren von Farb- und Materialkontrasten.

Wieso Berlin?

MK: Ich bin vor mittlerweile 7 Jahren nach Berlin gekommen, weil ich an der Universität in Berlin Mode studiert habe. Meine Schwester hatte ein Jahr zuvor in Berlin ein Erasmus Semester gemacht, da sie in Linz Bildhauerei studiert hat. Nach einem Besuch fand ich die Stadt einfach unglaublich und wollte in erster Linie nur nach Berlin. Ich bin gelernte Goldschmiedin und habe in dem Beruf gearbeitet, aber ich fühlte mich noch zu jung, um ewig das Gleiche zu machen. Somit hatte ich mit 22 Jahren meinen Stadtwechsel vollzogen und bin immer noch sehr glücklich mit meiner Wahlheimat!

Mit welchen Schwierigkeiten seht ihr euch in der Modebranche konfrontiert?

JT: Also eigentlich ist die Wirtschaftlichkeit meines Erachtens die einzige Schwierigkeit. Ich denke, Ideen und Umsetzungen zu finden, ist kein Ding. Aber krass ist die Tatsache, dass man ein großes Kapital braucht, um in Vorleistung zu gehen und dann weiß man nicht mal, ob man das Geld wieder reinbekommt und ob man auch noch so viel erwirtschaften kann, um die nächste Kollektion zu bezahlen. Dazu kommt ja nicht nur die Arbeitszeit, die investiert werden muss, sondern ganz banal das Material, die Produktion, die Versuche, dann das Lookbook, die Webseite, das Shooting etc.

Es macht schon sehr viel Freude, aber wir für unseren Teil könnten das ohne die Förderung und andere Jobs,  nicht erbringen. Reiche Eltern haben wir auch nicht, aber dafür tolle Eltern!

Ein eigenes Label ist immer mit vielen Investitionen verbunden, wie finanziert ihr diese?

JT: Also ich habe immer recht viele Sachen gleichzeitig am Laufen, was oft wenig Schlaf mit sich bringt. Ich habe bisher für Bands gearbeitet wie „bodi bill“ oder „hundreds“ vom tollen Berliner Label SINNBUS, und habe Kleidung für die Bühnenshows entworfen und angefertigt. Mit der Zeit kamen dann Musikvideos hinzu, für die ich die Kostüme entworfen und angefertigt habe. Dann kommen noch meine Ausflüge in die Opern- und Theaterwelt, wo ich als Assistentin oder Kostümbildnerin arbeite. Dann nähe ich noch ab und an Nähaufträge ab und gebe Schneiderkurse. Und ich lege noch voll gern Musik auf! Ich bin TOP JUNGS!

MK: Ich arbeite 3 Tage die Woche in einem tollen Restaurant mit österreichischen Köchen, Schnitzel, Schweinebraten und dem besten Kaiserschmarrn der Stadt! Damit verdiene ich das Geld zum Leben und einen Teil, der sofort für die kreative Arbeit genutzt wird. Neben meiner 2 jährigen Tochter ist dann nicht mehr viel drin, aber so ist es perfekt.

Worauf freut ihr euch beim 12 festival am meisten?

JT: Auf die Männermodels und den Champagner. Wenn wir unsere Sachen zeigen können, sind wir auf alle Fälle da! Wien ist doch total toll, unsere zweite Lieblingsstadt!

Hier könnt ihr für AUGUST voten.

Fotos der aktuellen Kollektion SS 12 Modefriseur


Fotos: Miriam Lehnart

Text: Elvira Greblic


AUGUST GON Zeynep Mehmetli Elisabeth Pek Luciano Raimondi Gabriel Schlesinger Sophie Skach Ronja Stahl EVOQUE NextGen Award
April 23, 2012 at 5:32pm

VOTE & WIN!

EVOQUE NextGen Award 2012

Noch bis zum 7. Mai abstimmen und gewinnen!

Zum zweiten Mal unterstützt Land Rover Austria junge Modedesigner - in diesem Jahr sind folgende GROSSARTIGE, HOCHTALENTIERTE und SUPERFRESHE Designer und Labels nominiert:

AUGUST

GON

Zeynep Merve Mehmetli

Elisabeth Pek

Luciano Raimondi

Gabriel Schlesinger

Sophie Skach

Ronja Elisabeth Stahl

Browst durch die Lookbooks auf schaufenster.diepresse.com/evoquenextgen und stimmt für euren Favoriten ab!

Die Fünf mit den meisten Stimmen präsentieren bei der EVOQUE Fashion Night während des 12 festival for fashion & photography ihre Kollektionen in einer Show. Der oder die Glückliche, der das Rennen um die Clicks macht, bekommt eine zusätzliche Finanzspritze in Höhe von EUR 5.000.

Und wer fleißig abstimmt, hat die Chance auf entspannende oder aufregende Gewinne. Go for it!

AUGUST SS 12 Modefriseur                                      GON AW 12/13

Zeynep Merve Mehmetli                                            Elisabeth Pek AW 12/13

Winter 12 Ancient Light                                            I_DENTITY

Luciano RaimondiAW 11/12                                        Gabriel Schlesinger AW 12

Sophie Skach SS 12                                                 Ronja Stahl SS 12

                                                                            The R.I.P. Dip


Fotografen:

AUGUST: Miriam Lehnart

GON: Maximilian Pramatarov

Zeynep Merve Mehmetli: Stefaan Devoght

Elisabeth Pek: Alexandra Bondi de Antoni

Luciano Raimondi: Luciano Raimondi

Gabriel Schlesinger: Gabriel Schlesinger

Sophie Skach: Manuel Platzer

Ronja Stahl: Sebastian Leitinger